Alle Tochterbanken verzeichnen ein positives Ergebnis, mit den größten Beiträgen aus Tschechien (EUR 14,7 Mio.) und Serbien (EUR 11,1 Mio.)

EUR 34 Mio. Nettogewinn für Sberbank Europe Group; Kundenbasis +7,4% im Jahresvergleich, Brutto-Kreditvolumen +13,7%.

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Sberbank Europe mit bestem Geschäftsjahr

Mit einem Gewinn nach Steuern von EUR 34 Millionen für das Jahr 2018 hat sich die Sberbank Europe Group als feste Größe auf dem Bankenmarkt in Zentral- und Südosteuropa etabliert. Der Nettogewinn ist das Ergebnis einer gesteigerten Geschäftsentwicklung, eines effizienten Kostenmanagements und niedrigerer Risikokosten. Durch die Einführung eines neuen Sofortkredits in Deutschland, der gestiegenen Kreditnachfrage in den Tochterbanken und einer konsequenten Entwicklung der digitalen Produktpalette konnte 2018 die Anzahl der aktiven Kunden weiter ausgebaut werden.

Sonja Sarközi, CEO der Sberbank Europe, zeigt sich erfreut: „Mit dem bisher erfolgreichsten Geschäftsjahr der noch jungen Geschichte der Sberbank Europe sehen wir uns bestätigt, dass wir auf die richtigen Produkte und Dienstleistungen gesetzt haben.

Alle Tochterbanken der Sberbank Europe trugen wesentlich zum positiven Ergebnis bei und konnten ihren Nettogewinn 2018 im Vergleich zum Vorjahr steigern. Die einzige Ausnahme war Tschechien, wo sich Umstrukturierungsmaßnahmen niederschlugen. Die größten Ergebnisbeiträge kamen aus Tschechien (EUR 14,7 Mio. Nettogewinn) und Serbien (EUR 11,1 Mio.). Auch die anderen Tochterbanken konnten solide Nettogewinne für das Jahr 2018 verzeichnen: Ungarn: EUR 4,3 Mio., Slowenien: EUR 8,1 Mio., Kroatien: EUR 6,2 Mio., Bosnien und Herzegowina: EUR 3,6 Mio. sowie Banja Luka: EUR 2,6 Mio.

Ein strategisches Ziel der Sberbank Europe im Jahr 2018 war die Stärkung des Geschäfts in Zentral- und Südosteuropa. Sonja Sarközi: „Diese Strategie ist voll aufgegangen: Die verstärkten Aktivitäten im regionalen Privatkunden- und KMU-Geschäft waren einer der maßgeblichen Gründe für den Erfolg unserer Tochterbanken.“

Starkes Jahr im Retailgeschäft

Das Retail-Geschäft entwickelte sich 2018 besonders gut. Die aktive Kundenbasis wuchs im Vergleich zu 2017 um 7,4%, von 654.000 auf 702.000 Privatkunden, wobei die meisten Neukunden in Tschechien, Serbien und Ungarn gewonnen werden konnten. Das Brutto-Retailkreditvolumen konnte um 13,7% auf fast EUR 3,9 Mrd. im Jahr 2018 gesteigert werden. Mit einem Plus von 25,9% im Vergleich zum Vorjahr stieg vor allem die Nachfrage nach Verbraucherkrediten deutlich. Insgesamt war das Kreditvolumen des Konzerns (Privatkunden-, KMU- und Firmenkunden) als Konsequenz der planmäßigen Reduktion des Firmenkundenportfolios in Österreich im Jahresvergleich jedoch leicht rückläufig.

Ein wesentlicher Meilenstein der Sberbank Europe im Jahr 2018 war die Einführung der Online-Kreditvergabe in Deutschland – ein wichtiger Schritt in der konsequenten Umsetzung der Digitalisierungsstrategie des Konzerns. Zum Jahresende 2018 hatte die Sberbank Direct Kredite in Höhe von insgesamt EUR 71 Millionen vergeben und konnte sich durch einfache Produkte, attraktive Konditionen und digitale „End-to-end“-Prozesse nachhaltig auf dem kompetitiven deutschen Markt etablieren. 

Der Zinsüberschuss des Konzerns blieb im Vergleich zu 2017 mit EUR 290,2 Mio. relativ konstant (EUR -3,3 Mio. oder -1,1% im Jahresvergleich). Der Provisionsüberschuss erhöhte sich im Jahr 2018 auf insgesamt EUR 90,8 Mio. (EUR +10,6 Mio. oder +13,2% Jahresvergleich).
Alle Tochterbanken steigerten im Jahr 2018 ihren Provisionsüberschuss, mit den größten Beiträgen aus Ungarn, Tschechien und Serbien.  

Die betrieblichen Aufwendungen blieben im Jahr 2018 mit EUR 284,9 Mio. relativ unverändert.

Weiter reduzierte NPL-Quote, gesunde Eigenkapitalbasis

Die NPL-Quote des Konzerns konnte 2018 um mehr als ein Drittel auf 7,3% verbessert werden, was hauptsächlich auf einen effektiven Abbau notleidender Kredite zurückzuführen ist. Die Risikovorsorgen verringerten sich aufgrund eines günstigeren Risikoumfelds im Jahr 2018 im Vergleich zu 2017 um EUR 103,6 Mio. auf EUR 51,4 Mio. 

Die Sberbank Europe wies mit Ende 2018 eine stabile Eigenkapitalbasis auf. Mit einer harten Kernkapitalquote (CET1) von 16,6% liegt die Sberbank Europe deutlich über allen regulatorischen Anforderungen. Die gesamte Eigenmittelquote lag im Dezember 2018 bei 20,7%.

Die internationale Ratingagentur Fitch bestätigte für die Sberbank Europe AG im September 2018 die BB+-Bewertung bei positivem Ausblick, und begründete dies mit der „vernünftigen Kapitalausstattung, einer soliden Finanzierungs- und Liquiditätslage und einer plausiblen Eigenmittel-Strategie“.

Zum 31. Dezember 2018 wies die Sberbank Europe Group eine Bilanzsumme in Höhe von EUR 11,7 Mrd. auf.

Wichtige Kennzahlen der Sberbank Europe Group konsolidiertes Geschäftsjahr 2018*

 

GuV-Highlights

in EUR Millionen

2018

2017

Gewinn nach Steuern (inkl. nicht fortgeführter Geschäfte)

34,0

-201,6

Betriebsergebnis vor Rückstellungen

381,9

367,6

Betriebsaufwendungen

284,9

286,6

Nettozinsertrag

290,2

293,5

Nettozinsspanne (%)

2,5

2,3

Provisionsüberschuss

90,8

80,3

Kosten/Ertragsverhältnis (%)

74,6

77,9

 

Bilanz-Highlights

in EUR Millionen

Zum 31.12.2018

Zum 31.12.2017

Brutto-Kredite

8.168

8.498

Kundeneinlagen gesamt

8.222

8.272

Kredit-/Einlagenverhältnis (%)

93

96

Harte Kernkapitalquote (%)

16,6

17,1

Eigenmittelquote (%)

20,7

21,0

NPL-Quote

7,3

11,0

NPL-Deckungsquote (%)

62,3

68

Bilanzsumme

11.662

12.581

 

Zum 31.12.2018

Zum 31.12.2017

Mitarbeiter (FTE)

4.007

4.048

Filialen

188

190

Kunden

~713.000

~665.000

 

Hinweis: *konsolidierte Jahresergebnisse 2018 für Sberbank Europe basierend auf geprüften IFRS-Ergebnissen.

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